Virales Marketing trop cool
Was macht man als urdeutsche Marke, die für solide, aber eher unspektakuläre Produkte bekannt ist, um bei der Internet-Generation Aufmerksamkeit zu erregen?
Ganz klar, man macht sich selbst das Internet und seine Gepflogenheiten zunutze.
Cooles, Lustiges und Alles, was irgendwie besonders ist, verbreitet sich rasend schnell über die verschiedenen Networking-Plattformen – eben wie ein Virus. Schafft man es, ein Produkt oder eine Marke mit einem solchen “Lauffeuer” in Verbindung zu bringen, ist das (erfolgreiches) virales Marketing.
Von der Beschleunigung urbanen Lebens zum Automobil
Aktuell tritt für mich vor allem das Projekt “Fast Lane – Driven By Fun” von Volkswagen hervor, das prinzipiell erstmal nichts mit einem Kraftfahrzeug zu tun hat (wird in Zukunft aber sicherlich den neuen Polo GTI einführen – noch so eine Marketing-Strategie), lediglich der Slogan “speeding up life a little” stellt die Verbindung zur motorisierten Fortbewegung her.
Gleichwohl entwickelt das Projekt selbst völlig andere, sehr sehr kreative alternative Wege zur Beschleunigung der Fortbewegung im Alltag. Die Aktionen finden dabei an Orten des täglichen Lebens statt und Models und Schauspieler sucht man vergeblich – die Hauptakteure sind Menschen, wie du und ich und die Art und Weise, wie sie die ungewöhnlichen Beförderungshilfen nutzen ist das, was den Charme der Aktionen und letztlich auch der Videos ausmacht, die anschließend auf Youtube, Facebook & co. die Runde machen und somit ganz dezent, immer auch den Markennamen Volkswagen auf den heimischen Bildschirm und somit in die Wahrnehmung tragen.
Ich habe jetzt zwar immer noch nicht vor, mir einen VW zu kaufen, aber die Videos sind dennoch absolut cool.
Überzeugt euch selbst:
Und hier die schon bekannte Rutsche im U-Bahnhof: