GEZ crap und funny shit

Die Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ, ist wohl jedem ein Dorn im Auge. Sie kassiert Gebühren für die Nutzung der öffentlich rechtlichen Radio- und TV-Sender – ganz unabhängig davon, ob man die entsprechenden Sender überhaupt nutzt, was gerade in der wichtigsten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wohl eher selten der Fall ist.

Prima Geschäftsmodell eigentlich: Geld für ein Produkt verlangen, das einfach rein theoretisch genutzt werden kann, wenn die entsprechenden technischen Möglichkeiten bestehen. Das ist ungefähr so, als würde ich von jedem, der an meinem Haus vorbeikommt, Geld eintreiben, weil er ja die Möglichkeit hatte, meine Blumen abzupflücken.
Beides ist nichts Anderes als Wegelagerei, mit dem Unterschied, dass mir sofort die Polizei auf die Füße steppen würde, würde ich mir tatsächlich eine Art Zollhäuschen an beiden Enden des an meinem Haus vorbeiführenden Bürgersteigs hinstellen und die Leute mit meinen Forderungen belästigen.
Eine dreistere, durchorganisierte und staatlich abgesegnete Abzocke gibt es – ok, abgesehen von der Rentenversicherung – wohl kaum.
Langer Rede kurzer Sinn. Die GEZ wird es ab 2013 nicht mehr geben…und Alle so: YEAH!
Hmf, leider doch nicht, denn anstatt weiterhin für angemeldete Rundfunkempfänger zu kassieren, werden ab dann einfach pauschal für JEDEN Haushalt in der Bundesrepublik knapp 18 Euro im Monat fällig – DOH!
Fair ist anders…dann lieber gleich die öffentlich-rechtlichen komplett Werbefinanzieren, schließlich sind die eh nicht Werbefrei, oder allgemein Nutzungsabhängige Gebühren verlangen, so dass Jeder für das zahlt, was er auch tatsächlich nutzt.

Laune wieder verbessern

Nachdem man sich über diese schlecht getarnte Einnahmequellenerweiterung durch die Obrigkeit nun selbst die Stimmung für den ganzen Tag vermiesen könnte, lieber noch etwas Heiteres.
Ich kommentiere gerne mit bekannten Zitaten und Alltagsweisheiten, es gibt erstaunlich viele Situationen, in denen sie einfach wie die Faust aufs Auge passen. (Noch) Weniger bekannt, aber dennoch ungemein passend, weise und lustig, sind die Ergüsse von Justins 74-Jährigen Vater, mit denen Justin seinen Twitter-Account “Shit my Dad says” füllt. Bissig, trocken, aber immer mit alltäglichem Nutz- und Mehrwert, haben die Aussagen von Justins Vater es mittlerweile in ein eigenes Buch geschafft (geschrieben von Justin selbst) und sollen bald sogar als TV-Show aufgearbeitet werden.
Eine kleine Auswahl von Dads Äußerungen:

“A parent’s only as good as their dumbest kid. If one wins a Nobel Prize but the other gets robbed by a hooker, you failed.”

“No, I’m not a pessimist. At some point the world shits on everybody. Pretending it ain’t shit makes you an idiot, not an optimist.”

“Can we talk later? The news is on… Well, if you have tuberculosis it’s not gonna get any worse in the next 30 minutes, jesus.”

“I just want silence. Jesus, it doesn’t mean I don’t like you. It just means right now, I like silence more.”

Just epic.

Das Buch könnt ihr übrigens relativ günstig auch in Deutschland erwerben. Auf meiner Wunschliste steht es jedenfalls schon.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 11:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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